Orientierungshilfe vor der Weiterbildung: Wohin zur Beratung?
Stiftung Warentest stellt kostenlosen Leitfaden bereit
Ob beim Jobverlust, vor dem Karrieresprung oder in der Elternzeit – wer sich weiterbilden will, hat viele Fragen. Was bringt eine Umschulung? Wie finde ich einen guten Englischkurs? Wo gibt es Geld für teure Lehrgänge? Unabhängige Beratungsstellen bieten Orientierung und helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der neue Leitfaden der Stiftung Warentest »Wohin zur Beratung?« sagt, wer wo am besten beraten wird, enthält Checklisten zur Vorbereitung auf das Gespräch und gibt Tipps für die Kurssuche.
Beratung vor einer Weiterbildung ist wichtig. Sie kann helfen, die entscheidenden Weichen zu stellen und den geeigneten Kurs zu finden. Denn wer zum richtigen Zeitpunkt das Richtige lernt, schafft womöglich den Sprung auf der Karriereleiter oder bekommt einen neuen Job.
Die Stiftung Warentest hat bereits mehrfach geprüft, wie gut zum Beispiel die Arbeitsagenturen, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern und Frauenberatungsstellen in punkto Weiterbildung beraten und ob sie im konkreten Fall wirklich weiterhelfen. Diese Erfahrungen und viele wichtige Tipps wurden nun in dem sechsseitigen Leitfaden »Wohin zur Beratung?« veröffentlicht. Er steht im Internet kostenlos zum Download bereit.
Der Leitfaden kann hier downgeladen werden.
SPD aktualisiert ihr Bildungsprogramm: Aufstieg durch Bildung
Die SPD will ein leistungsstarkes, sozial gerechtes und durchlässiges Bildungssystem schaffen - mit beitragsfreien Kindertagesstätten, längerem gemeinsamen Lernen und neuer Hochschulfinanzierung. In einer Presseerklärung wurde der gestrige Beschluss des Parteivorstands der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei wurde betont, dass der Weiterbildung eine "besondere Schlüsselrolle" zukomme: Nur mit ihrem Ausbau werde es erstens gelingen, jeder und jedem Einzelnen die Möglichkeit zu sichern, Qualifikationen und Kompetenzen durch Lebenslanges Lernen kontinuierlich zu erhalten, zu erneuern und auszubauen, heißt es in dem Bildungspapier. "Davon profitieren zweitens vor allem auch die Unternehmen, die mit differenzierten und maßgeschneiderten Qualifizierungsangeboten flexibel auf Anforderungen von Markt, Betrieb und Technik reagieren können." Ohne eine systematische Weiterbildung sei die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen über die gesamte Erwerbsbiographie hinaus nicht zu sichern.
Die SPD bekennt sich ausdrücklich zu dem Ziel, die Beteiligung an der formalisierten Weiterbildung bis 2015 auf 60 Prozent zu erhöhen (2007: 43 Prozent). Dabei sollen insbesondere die Maßnahmen zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung von Geringqualifizierten ausgeweitet werden. Abschließend heißt es zu diesem Thema: "Jeder und jede soll die zweite oder dritte Bildungschance ohne Hindernisse nutzen können." (02.09.2008, prh)
>> Vergleiche: GEW-Stellungnahme
Bildungsprämie kurz vor dem Start
Die Bundesregierung will Personen mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 17.900 Euro (Ledige) und 35.800 Euro (Ehepaare) eine Prämie in Höhe von maximal 154 Euro zahlen, damit sie in die eigene berufliche Weiterbildung investieren können. Voraussetzung ist, dass mindestens die gleiche Summe aus eigener Tasche aufgebracht wird, um damit die Kursgebühren zu bezahlen.
Um die Bereitschaft jedes und jeder Einzelnen zu unterstützen, durch private Investitionen in die persönliche, allgemeine berufliche Weiterbildung Vorsorge für eine erfolgreiche Beschäftigungs-biographie zu treffen, führt die Bundesregierung eine "Bildungsprämie" ein. Durch finanzielle Anreize sollen mehr Menschen zur individuellen Finanzierung von Weiterbildung motiviert und befähigt werden. Außerdem müssen Bildungsausgaben als Investition verstanden werden - auch von denen, die bislang noch nicht in ihre eigene Weiterbildung investieren.
Dies geschieht mit Hilfe von drei Komponenten zur Finanzierung von individueller beruflicher Weiterbildung:
Einen Prämiengutschein in Höhe von max. 154 € können Erwerbstätige erhalten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 17.900 € (oder 35.800 € bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. Mindestens die gleiche Summe müssen sie selbst für die Weiterbildung aufbringen.
• Mit dem "Weiterbildungssparen" wird im Vermögensbildungsgesetz zur Finanzierung von Weiterbildung eine Entnahme aus den Guthaben erlaubt, auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Ein Weiterbildungsdarlehen kann auch bei höheren Einkommen in Anspruch genommen werden. Rechtsgrundlage wird eine Förderrichtlinie sein.
• Die Prämiengutscheine können Sie ab dem 1.12.2008 in ausgewählten Beratungsstellen anfragen. Die Einführung des Weiterbildungssparens und des Weiterbildungsdarlehens ist für 2009 vorgesehen. Nähere Informationen folgen.
Weitere aktuelle Informationen zur Bildungsprämie können über die unten genannte Website abgerufen werden. (02.09.2008, prh)
Hochschulkompass: Promotionsmöglichkeiten und Kooperation mit europäischer Datenbank
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat ihren Hochschulkompass weiter entwickelt: Die Informationen zu den Promotionsmöglichkeiten wurden komplett überarbeitet und erweitert. Gleichzeitig wurde der Hochschulkompass Partner der europäischen Datenbank Qrossroads. Der Hochschulkompass ist die große Online-Datenbank mit Kontaktdaten und Bildungsangeboten aller deutschen Hochschulen.
Ab sofort ist das Informationsangebot über die Promotionsmöglichkeiten der insgesamt 132 gelisteten Hochschulen, davon 109 Universitäten und 23 Kunst- und Musikhochschulen, wieder in Deutsch und Englisch online. Gesucht werden kann nach Sachgebiet, Promotionsfach, Hochschule oder Bundesland. Auch die Suche nach Promotionsmöglichkeiten für Fachhochschulabsolventen oder der Option von Gruppenarbeit ist möglich. Bei der weiteren Recherche hilft der Hochschulkompass mit einem direkten Link auf die Homepage der Hochschule.
Der HRK-Hochschulkompass ist mit seinen monatlich rund 100.000 Besuchern im In- und Ausland eine zentrale Informationsplattform zur Hochschulbildung in Deutschland. Die HRK stellt die Daten, die direkt von den Hochschulen geliefert werden, zahlreichen Kooperationspartnern zur Verfügung, etwa dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Bundesagentur für Arbeit. (29.08.2008, prh)
>> Quelle: Hochschulrektorenkonferenz (PDF, 1 Seite
Alarmierender Rückgang der geförderten Weiterbildung
Nach Berechnungen des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) ist die Zahl der Personen, die sich in einer beruflichen Qualifizierung der Bundesagentur für Arbeit befinden, im August auf dem niedrigsten Stand in diesem Jahr gesunken. Gleichzeitig haben in diesem Monat 29.429 Personen eine berufsqualifizierende Maßnahme begonnen, das sind gut 19% weniger als im Vormonat.
Der Vorsitzende des Bundesverbandes, Siegfried Schmauder, stellte gestern zu den aktuellen Zahlen der Bundesagentur enttäuscht fest: "Unsere Hoffnung, die wir noch zu Jahresbeginn hatten, dass jetzt Beständigkeit in die Qualifizierungsaktivitäten der Arbeitsagenturen und ARGEN kommt, hat sich nicht erfüllt. Offensichtlich hat sich bei den Arbeitsagenturen immer noch nicht die Erkenntnis durchgesetzt, dass Qualifizierung ein effizientes und Erfolg versprechendes Arbeitsmarktinstrument darstellt. Angesichts dieser alarmierenden Entwicklung müssen wir feststellen, dass wir von einer Verstetigung der Förderung heute genau so weit entfernt sind wie vor einem Jahr". (29.08.2008, prh)
>> Quelle: BildungsSPIEGEL
Berufliche Weiterbildung: BIBB-Checkliste hilft bei Qualitätsprüfung von Anbietern und Angeboten
Weiterbildung ist heutzutage in Arbeit und Beruf unverzichtbarer denn je. ArbeitnehmerInnen sind ständig gefordert, mit den sich schnell wandelnden und zum Teil auch schwieriger werdenden Anforderungen am Arbeitsplatz Schritt zu halten. Kein Wunder also, dass die Zahl der Weiterbildungsanbieter und -kurse stetig wächst. Doch dabei den Überblick zu behalten, fällt schwer: Wie kann ich die Qualität des Anbieters und der angebotenen Weiterbildungsmaßnahme beurteilen? Worauf muss ich bei der Auswahl achten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen enthält die Broschüre "Checkliste - Qualität beruflicher Weiterbildung", die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer aktualisierten Neuauflage veröffentlicht hat. Weiterbildungsinteressierte erhalten mit diesem Ratgeber wertvolle Tipps, Anregungen und Hinweise, um die Angebote zu ermitteln, die zum individuellen Bedarf und den spezifischen Anforderungen am besten passen.
Folgende "Leitfragen" stehen im Mittelpunkt der Broschüre:
• Was muss bei der Entscheidung für ein Weiterbildungsangebot beachtet werden?
• Was kostet die Weiterbildung, und was muss im Vertrag stehen?
• Wie sichert der Anbieter die Qualität seiner Kurse?
• Wie qualifiziert sind die Dozentinnen und Dozenten?
• Wie ist die Weiterbildungsmaßnahme aufgebaut?
• Welche Methoden und Medien werden eingesetzt?
• Wie hoch ist der Praxisbezug?
• Mit welchem Abschluss endet die Maßnahme, und wie kann ich diesen für meine eigene berufliche Zukunft später nutzen?
Abgerundet wird der Ratgeber mit einem umfangreichen Glossar von A wie "Anbieter" bis Z wie "Zuständige Stelle" sowie mit ausführlichen Adress-, Link- und Literaturlisten, die weiterführende Informationen enthalten. Ein persönliches Beratungsgespräch soll und kann die Checkliste nicht ersetzen. Allerdings bietet die Broschüre des BIBB eine fundierte Informationsgrundlage, mit der es Weiterbildungsinteressierten leichter fällt, die Qualität von Angeboten und Anbietern besser zu beurteilen und einzuschätzen. (28.08.2008, prh)
Bildungsmonitor 2008: Wirtschaftsnahe Initiative legt Ländervergleich der Bildungssysteme vor
Gestern stellte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Ergebnisse ihres Bildungsmonitors 2008 vor. Sachsen ist erneut Spitzenreiter beim Bildungsmonitor 2008, gefolgt von Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern. Die aktuelle Studie vergleicht die Bildungssysteme der 16 Bundesländer an Hand von über 100 Kriterien. Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und das Saarland machen im Vergleich zum Vorjahr die größten Sprünge nach vorn.
Insgesamt hat sich der Zustand der Bildungssysteme auch im vergangenen Jahr verbessert. Die größten Fortschritte konnten die 16 Bundesländer bei der Zahl der Schüler, die Fremdsprachen-Unterricht erhalten und bei der internationalen Ausrichtung von Hochschulen erzielen. Zudem hat erfreulicherweise die Gesamtdauer abgenommen, in der Schule und Studium durchlaufen werden.
In der Weiterbildung steht nach Aussage der Studie der Süden an der Spitze: In der Zahl der erfolgreichen Absolventen einer Weiterbildungsmaßnahme in Relation zur Bevölkerung im Alter zwischen 25 und 40 Jahren erzielen die Baden-Württemberg mit 7,2 und Bayern mit 7,5 erfolgreichen Prüfungen je 1.000 Personen die Spitzenwerte (Bundesdurchschnitt: 5,5). (27.08.2008, prh)
>> Bildungsmonitor 2008: Zusammenfassung (PDF, 21 Seiten)
GEW und DGB: Bildungssystem fehlen Milliarden
Nach einer Studie für die Hans-Böckler-Stiftung fehlen dem deutschen Bildungswesen jährlich 29,4 Milliarden Euro – vom Elementarbereich über die Allgemeinbildenden Schulen, die Berufs- und Hochschulen bis hin zur Weiterbildung. DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki forderte die politisch Verantwortlichen auf, mehr Ressourcen in den Bildungssektor fließen zu lassen. "Bei der Bildung gibt es zur öffentlichen Hand keine Alternative. Der Markt alleine ist zu einem solchen Kraftakt nicht in der Lage", sagte Matecki am Dienstag in Berlin.
Der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne forderte eine "nationale Bildungsstrategie, bei der Bund, Länder und Gemeinden an einem Strang ziehen." Bei der Neuordnung der Finanzen müsse sichergestellt werden, dass die Ausgaben für Bildung in den nächsten Jahren ausgeweitet würden, um diese Ziele zu erreichen. "Aufgrund der Kürzungen in der Vergangenheit ist der Nachholbedarf groß. Deutschland muss künftig sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus öffentlichen Mitteln in das Bildungswesen investieren. Nur so finden wir wieder Anschluss an das europäische Spitzenniveau", sagte Thöne. Die Ausgaben von 4,4 Prozent des BIP lägen weit unter dem OECD-Schnitt.
Wer höhere Ausgaben für Bildung wegen vermeintlicher Sparzwänge für eine Illusion halte, so Matecki, müsse auch über die Folgen reden: "Nämlich die Fortschreibung bestehender Ungleichheiten und der fahrlässige Verzicht auf Wachstumspotenziale." Die notwendigen Bildungsinvestitionen sollten mit Steuergeldern finanziert werden. Dazu müssten hohe Einkommen, Vermögen sowie Unternehmensgewinne künftig einen höheren finanziellen Beitrag leisten, so Matecki. (26.08.2008, prh)
>> Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund
>> Studie herunterladen (PDF, 112 Seiten)
Weiterbildungstag 2008: Acht Thesen zum Motto "Bildung ist Zukunft" vorgelegt
Der Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband), einer Initiatoren und Veranstalter des Deutschen Weiterbildungstages, legt acht Thesen zu den diesjährigen Aktionstagen am 25./26. September vor. Wir dokumentieren den Text im Folgenden:
• Bildung ist Zukunft, weil sie das Heranwachsen unserer Kinder zu mündigen Bürgern garantiert.
• Bildung ist Zukunft, weil Demokratie gelernt werden muss.
• Bildung ist Zukunft, weil eine Gesellschaft nur so stark sein kann wie die Summe der Kompetenzen und Fähigkeiten der Einzelnen.
• Bildung ist Zukunft, weil sie Menschen in die Arbeitswelt und damit in die Gesellschaft integriert.
• Bildung ist Zukunft, weil sie uns ermöglicht, auch künftig mit den rasanten Veränderungen in Beruf und Gesellschaft Schritt halten zu können und die Welt unserer Kinder zu verstehen.
• Bildung ist Zukunft, weil sie unsere Unternehmen wettbewerbsfähig hält und den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfähig macht.
• Bildung ist Zukunft, weil in der Welt nur mitreden kann, wer Fremdsprachen beherrscht.
• Bildung ist Zukunft – und deshalb setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Weiterbildungsbranche ihr ganzes Können ein, damit wir heute lernen, was wir morgen brauchen werden.
(26.08.2008, prh)
>> Portal des Deutschen Weiterbildungstages
Stiftung Warentest: Perspektiven für Arbeitslose
Zum Thema Weiterbildung für Arbeitslose hat die Stiftung Warentest eine Infobroschüre neu aufgelegt. Die Broschüre „Perspektiven für Arbeitslose“ kann kostenlos über das Internet abgerufen werden. Arbeitslose erfahren dort, wie sie an geförderte Kurse der Arbeitsagenturen kommen. Außerdem werden Förderprogramme für diejenigen vorgestellt, die es besonders schwer auf dem Arbeitsmarkt haben: ältere Arbeitnehmer, Jugendliche und Wiedereinsteigerinnen nach der Familienphase.
Weiterbildung verbessert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Besonders für Arbeitslose ist es wichtig, ihr Wissen auf dem neuesten Stand zu halten, um beschäftigungsfähig zu bleiben. Zeiten der Arbeitslosigkeit sollte man daher nutzen, um einen Schulabschluss nachzuholen, die Englischkenntnisse aufzufrischen oder einen Computerkurs zu belegen. Doch Weiterbildung kostet. Die Arbeitsagenturen fördern die Weiterbildung von Arbeitslosen inzwischen wieder stärker als noch vor ein paar Jahren. Aber wie kommt man an eine geförderte Weiterbildung der Arbeitsagenturen?
Auf sechs Seiten beantwortet die kostenlose Broschüre „Perspektiven für Arbeitslose“ die wichtigsten Fragen rund um die Fördermaßnahmen der Arbeitsagenturen: Wie beantragt man einen Bildungsgutschein? Wie bekommt man eine Trainingsmaßnahme? Welche Kosten werden übernommen? Welche Bildungsziele werden gefördert? Wie lange dauern geförderte Kurse?
Außerdem stellt die Broschüre spezielle Förderinitiativen vor. Arbeitslose Akademiker, ältere Arbeitnehmer, Geringqualifizierte, Berufsrückkehrer nach der Erziehungszeit und Jugendliche werden in punkto Weiterbildung nämlich besonders unterstützt. Darüber hinaus informieren Checklisten, wie und wo man Weiterbildungsangebote findet und woran man einen guten Kurs erkennt. (22.08.2008, prh)
>> Broschüre herunterladen (PDF, 6 Seiten)
Weiterbildungstag 2008: Breites Bündnis für die Weiterbildung
Das Bündnis für Weiterbildung aus Anlass des Deutschen Weiterbildungstages ist 2008 noch breiter geworden. Bereits seit dem letzten Jahr sind die Privatschulen, vertreten durch den "Verband Deutscher Privatschulverbände" (VDP), und der "Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben" offizielle Kooperationspartner des Deutschen Weiterbildungstages.
Dazu Julia Schier, Bundesgeschäftsführerin des VDP: "Weiterbildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von zentraler Bedeutung, und die Arbeit der Weiterbildungsträger in Deutschland verdient unsere Anerkennung. Deshalb unterstützen wir den Deutschen Weiterbildungstag."
In diesem Jahr ist der Kreis der Unterstützer noch größer geworden. Neben dem Bundesverband Berufliche Qualifizierung (Q-Verband) sind der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und das Forum DistanceE-Learning neu mit dabei. Mit dem BVMW ist erstmals ein Unternehmerverband beim Deutschen Weiterbildungstag vertreten. Dazu Mario Ohoven, Präsident des BVMW: "Wer im internationalen Wettbewerb an der Spitze bleiben will, muss sich ständig weiterbilden. Hier sind Unternehmer und Arbeitnehmer gleichermaßen gefordert. Deshalb unterstütze ich den Deutschen Weiterbildungstag."
Mit dem ebenfalls neu hinzugekommenen "Forum DistancE-Learning" ist das Spektrum der Weiterbildung fast vollständig vertreten: "Fernlernen darf als Thema beim Deutschen Weiterbildungstag nicht fehlen", so Dr. Martin Kurz, Präsident des Forum DistancE-Learning, "Wer über Lebenslanges Lernen spricht, muss auch über DistancE-Learning reden."
Neben den offiziellen Kooperationspartnern wird der Weiterbildungstag von der Gewerkschaftsinitiative "Initiative Bundesregelungen für die Weiterbildung" sowie den Bundesverbänden der Evangelischen und der Katholischen Erwachsenenbildung unterstützt.
Der 2. Deutsche Weiterbildungstag findet am 26. September 2008 in rund 500 Orten der Bundesrepublik statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto: "Bildung ist Zukunft". Er wird gemeinsam vom Bildungsverband (BBB) und dem Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) veranstaltet. (22.08.2008, prh)
>> Quelle: Bildungsverband
Für Weiterbildung und Rekrutierung greifen Personaler oft auf externe Partner zurück
Mit externen Partnern kooperieren Personalmanager vor allem bei der Personalrekrutierung und der Weiterbildung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP).
Für die verschiedenen Personalmanagement-Aufgaben fragen die Unternehmen unterschiedliche Services nach. So setzen sie zum Beispiel für die Rekrutierung sowie die Aus- und Weiterbildung vor allem externe personelle Kapazitäten ein. Für die Personalverwaltung nutzen sie primär IT-Systeme, während sie für andere Aufgaben (beispielsweise für das Talent Management) in erster Linie auf das Know-how der externen Partner zurückgreifen. Insgesamt nutzen 93 Prozent der 149 DGFP-Mitgliedsunternehmen, die sich an der Befragung beteiligt haben, für Aufgaben des Personalmanagements bereits Services externer Partner.
Dabei ist vor allem bei der Personalrekrutierung, der Weiterbildung und der Personalentwicklung die Kooperation mit mehreren externen Partnern üblich. Insgesamt zeigen sich die befragten Personalmanager mit der Zusammenarbeit mit ihren externen Partnern zufrieden. Vergleichsweise kritisch beurteilen sie Kooperationen bei besonders komplexen Aufgaben des Personalmanagements wie Auslandsentsendungen und Personalplanung sowie -controlling.
Die Ergebnisse der DGFP-Studie können in einer Zusammenfassung abgerufen werden. ist vor allem bei der Personalrekrutierung, der Weiterbildung und der Personalentwicklung die Kooperation mit mehreren externen Partnern üblich. (22.08.2008, prh)
>> Zusammenfassung der Studie herunterladen (PDF, 28 Seiten)
Studienkredite: Geld für alle Semester
Nicht jeder Student bekommt BaFöG oder hat Zeit zu jobben. Wird das Geld fürs Studium knapp, kann ein Studienkredit helfen. Ob zur Finanzierung der Studiengebühren, für den Lebensunterhalt oder zur reinen Examensfinanzierung: Die Kredite sind leicht zu bekommen und die Zinsen günstig. Die Tester der Stiftung Warentest haben in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest die Angebote von 64 Banken und Sparkassen, sowie vier Landesförderbanken und fünf Darlehenskassen untersucht.
Für eine Studiendauer von fünf Jahren, einer monatlichen Auszahlung von 300 Euro und einer Rückzahlung des Kredits über eine Dauer von 10 Jahren ermittelte die Stiftung Effektivzinssätze von 6,4 bis 7,9 Prozent. Bei der DKB ist ein Studienkredit ab Hauptstudium für eine Effektivverzinsung von 4,8 Prozent zu haben, wenn man das Darlehen in 8 Jahren und 8 Monaten zurückzahlt.
Für die Finanzierung im Examensjahr bieten Darlehenskassen günstige Alternativen zum Studienkredit. Diese sind oft zinslos, aber meist muss auch ein Bürge die Bonität unterschreiben.
Die Tester raten, andere Finanzierungsquellen wie BaFöG, Unterhalt durch die Eltern und Stipendium voll auszuschöpfen. Durch die Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Bafög) erhöhen sich ab Oktober die Bedarfssätze um 10 Prozent.
Der ausführliche Bericht findet sich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet. (20.08.2008, prh)
DIE legt Weiterbildungsverbundstatistik 2006 vor
Seit dem Jahr 2007 gehört die Weiterbildungsstatistik im Verbund zur Regelaufgabe am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE). In ihr zusammengefasst sind die vier bundesweit arbeitenden Verbände Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten, Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben, Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung und Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung.
Für die gemeinsame Darstellung institutioneller Daten, Personal-, Finanz und Leistungsdaten wird zudem auf die seit 1962 am DIE geführte Statistik des Kooperationspartners Deutscher Volkshochschul-Verband zurückgegriffen, wodurch eine umfassende Darstellung der öffentlich geförderten Weiterbildung in Deutschland gelingt. Insgesamt beziehen sich die Angaben auf gut ein Fünftel der Weiterbildungseinrichtungen in Deutschland, die ein offenes Angebot vorhalten.
Die zentralen statistischen Zahlen für das Berichtsjahr 2006 – hochgerechnet auf Basis verbandsspezifischer Erfassungsquoten (insgesamt 79%) – sind:
• Die ca. 2.315 Einrichtungen führten wie in den beiden Vorjahren 1,1 Millionen Weiterbildungsveranstaltungen durch.
• Das Zeitvolumen der durchgeführten Veranstaltungen betrug insgesamt 22 Millionen Unterrichtsstunden (2005: 23 Millionen).
• Die Teilnahme umfasste 19 Millionen Fälle (2005: 19 Millionen).
• Die eingesetzte Personalkapazität betrug bei den hauptberuflichen Mitarbeitenden 13,0 Tausend Personenjahre (2005: 13,7 Tausend). Darüber hinaus waren bei den Einrichtungen 264 Tausend Menschen ehrenamtlich, neben- oder freiberuflich tätig (2005: 262 Tausend).
• Das Finanzvolumen lag bei 1,3 Milliarden € (2005: 1,3 Mrd. €). Es wurde zu 28% von den Trägern der Einrichtungen aufgebracht und mit zusätzlich 27% durch öffentliche Mittel unterstützt. Die Teilnehmenden trugen 35%. Die Einrichtungen warben 10% Drittmittel ein. Verschiebungen im Vergleich zu 2005 bewegen sich im Ein-Prozentpunktbereich. (20.08.2008, prh)
>> DIE-Weiterbildungsstatistik herunterladen (PDF, 66 Seiten)
Mit eigener Akademie die innerbetriebliche Weiterbildung fördern
Aufeinander abgestimmte Trainee- und Ausbildungsprogramme versetzen Mitarbeiter, die bei juwi, einem Unternehmen für erneuerbare Energien, neu einsteigen, in die Lage, sich schnell in das Unternehmen und in das Themenfeld erneuerbare Energien einzufinden. „Das fördert sowohl die Motivation als auch die Identifikation mit dem Unternehmen“, so Firmenchef Willenbacher. Die Akademie soll der Belegschaft aber auch die Ziele des Projektentwicklers vermitteln. Dazu
gehört die Vision einer weltweit nachhaltigen Energieversorgung.
Für das Unternehmen ist eine schnelle und umfassende Integration neuer Mitarbeiter sehr wichtig. Der Spezialist für erneuerbare Energien wächst derzeit um über zehn Mitarbeiter pro Monat. „In diesem Jahr steigt die Beschäftigtenzahl um rund 150 auf über 400; in drei bis fünf Jahren werden es über 1000 sein“, prognostiziert Willenbacher. Buchhalter, technische Zeichner, Service-Techniker, Elektroingenieure, Controller – das Spektrum an offenen Stellen ist ungemein breit.
Eigene und externe Referenten geben an der hauseigenen Akademie einen Überblick über das gesamte Themenspektrum der erneuerbaren Energien und führen in betriebswirtschaftliche, technische und rechtliche Fragen ein.
>> Vollständige Meldung (PDF, 2 Seiten)