BOW-Geschäftsbericht


Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise konnten die Bildungsleistungen der BOW-Einrichtungen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Während sich die Anzahl der Kurse um 4,8 % erhöhte, konsolidierten sich die Teilnehmerzahlen auf Vorjahresniveau. Die Unterrichts-Stundenzahlen stiegen durch die Zuwächse in den Bereichen 2 und 6 um 17%.

Die öffentlich finanzierten Maßnahmen zeigen eine deutliche Steigerung. Es werden im Auftrag der Arbeitsagentur inzwischen wieder Umschulungen – insbesondere im Bau- u. Logistikbereich – durchgeführt. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von längerfristigen Anpassungsqualifizierungen.

Die abschlussbezogene Aus- und Weiterbildung erfreut sich – wie so oft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – einer sehr guten Nachfrage. So verzeichneten die Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfungen in Handwerk und Industrie gute Zuwächse. In diesen Bereich fallen auch die Kurse für Auszubildende, die parallel zu betrieblichen und schulischen Qualifizierungen stattfinden, und damit den künftigen Fachkräften helfen, sich den beruflichen Anforderungen kompetent stellen zu können.

Grundsätzlich hilft die wirtschaftsnahe Weiterbildung dabei, die Qualifikation der Menschen zu verbessern, die nach Meinung der Deutschen „der Schlüssel zur Stärkung der Wirtschaft“ ist. Diese Ansicht wird von einer aktuellen Studie der OECD untermauert, in der die Wachstumseffekte der Bildung abgeschätzt werden: „Schon kleine Verbesserungen bei der Qualifikation der Erwerbstätigen können enorme Wachstumseffekte nach sich ziehen“.